Das hier ist kein Einzelfall. Das ist Alltag in 2026.

Produktinformationen unbrauchbar

"Artikelbezeichnung fehlt." Kein Bild. Ungültige EAN. Schutzart IP 9999. Gewicht: 0 g. Hersteller nicht bestätigt. 5 fehlerhafte Felder in einem einzigen Artikel.

So sehen Produktdaten in Teilen des Elektro- und SHK-Handels im Jahr 2026 aus.

Und das hat direkte Konsequenzen:
Kunden finden das Produkt nicht. Oder sie bestellen es, und es kommt zu Reklamationen, weil die technischen Angaben schlicht falsch waren. Der Außendienst verliert Zeit mit Rückfragen, die nie hätten entstehen dürfen. Der Ruf des Herstellers leidet, oft ohne dass er es mitbekommt.

Dabei wird in der Branche gerade viel über KI und automatisierte Prozesse gesprochen. Zu Recht. Aber kein Algorithmus der Welt macht aus "IP 9999" eine sinnvolle Schutzklasse. Die Basis muss stimmen.

Die gute Nachricht: Das ist lösbar. Nicht mit großen Projekten, sondern mit klaren Verantwortlichkeiten, definierten Datenstandards und dem Willen, das Thema anzufassen.

Wer noch einen zusätzlichen Grund braucht: Der Digitale Produktpass kommt. Regulatorische Anforderungen wie die EPD werden Produktdaten in einer Qualität verlangen, die heute bei vielen Artikeln schlicht nicht existiert. Wer jetzt anfängt, wird es deutlich leichter haben.

Also: Wann wird Datenqualität bei euch zur Chefsache?

 

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